Meine Geschichte
Ich wurde 1969 geboren. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder zur Welt gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich gedankenlos gelebt. Es wurde gegessen und konsumiert, was die Werbung und der Supermarkt als wertvoll verkauften. Während meiner Ausbildung lehrte man mich, Ernährung habe keinen Einfluss auf die Gesundheit!
2002 wurde mein damals 10 Monate alter Sohn durch Antibiotikum schwer krank. Die Ärzte sagten, hätte ich noch zwei weitere Tage gewartet, wäre er im Schlaf gestorben. Dieses Erlebnis hat mich wachgerüttelt. Ich sagte mir: "Du musst deine Gesundheit und die deiner Familie selbst in die Hand nehmen."
Ich fing an, mich fortzubilden, Fragen zu stellen, die sehr unbequem waren und auf die ich teilweise keine Antwort erhielt. Diese Situation forderte mich heraus.
Ich bildete mich weiter fort. In verschiedenen Ausbildungen erlebte ich immer mehr Aha-Momente und fing, an die Zusammenhänge zu verstehen.
Heute ist mein Wissen so groß, dass ich anderen Menschen diese Zusammenhänge vermitteln möchte. Mein Anliegen ist es, mehr Verständnis für das Thema Gesundheit und deren Erhaltung zu schaffen.
Wie mir die Kinesiologie zufiel
Vier Monate später saß ich in Salzburg in einer Gruppe von 28 Teilnehmern und begann meine Ausbildung. Ich lernte dort eine Kinesiologin kennen. Sie erzählte mir von ihrer Arbeit und sie war erstaunt, dass dieser Beruf in Deutschland kaum bekannt ist. In Österreich sei dieser Bereich etabliert, und viele Ärzte seien dort kinesiologisch ausgebildet.
Ich fand die Sache spannend und erkundigte mich, wie ich Einblicke in diesen Bereich bekommen könnte. In Koblenz wurde ein Touch-for-Health-Einführungskurs angeboten. Was ich dort lernte, war für mich so beeindruckend, so besonders, so anders ....
Plötzlich verstand ich Zusammenhänge, die sich mir vorher nie erschlossen hatten. Damit war klar - das will ich machen! Und ich meldete mich zur Ausbildung an. Die Kinesiologie ist heute meine absolute Passion.
Ich war im Urlaub auf Mallorca mit meiner Familie und lieben Freunden. Ich nahm verschiedene Zeitschriften mit, um endlich in aller Ruhe lesen zu können. In der “Panorama” aus Österreich gab es eine Ausschreibung für die Ausbildung zum Mikronährstoffcoach in Salzburg. Um das Stipendium zu bekommen, musste ich begründen, warum ich geeignet für diese Fortbildung war.
Gelesen - weggelegt. Aber bei den Ausflügen auf der Insel musste ich immer wieder daran denken. Diese Gedanken wurden so intensiv, dass ich eines Nachts aufstand und fünf Seiten mit meiner Begründung verfasste. Diese schickte ich nach Salzburg und einige Wochen später wurde ich angerufen und bekam die Mitteilung, dass ich einer der Gewinner war.